Viola Technik: Funktion und System
Funktion
Jeder Lautsprecher erzeugt beim Abspielen von Bassfrequenzen eine Reaktionskraft, die das Gehäuse minimal mitschwingen lässt. Steht der Lautsprecher starr auf dem Boden, kann sich diese Schwingung auf die Standfläche übertragen. Besonders leichte oder resonanzfreudige Untergründe können dann mitschwingen und nachklingen. Zudem können diese Schwingungen vom Boden zurück in den Lautsprecher gelangen. Das kann als dröhnender, unpräziser Bass hörbar werden.
Viola unterbricht diese starre Kopplung in beide Richtungen. Der massive Fuß mit seinen Schaumstoffeinlagen soll die Schwingungsübertragung reduzieren, sowohl vom Lautsprecher auf den Boden als auch vom Boden zurück in den Lautsprecher. Der Bass soll dadurch kontrollierter, kürzer und konturierter abklingen.
Technik
Viola besteht aus fünf funktionalen Elementen. Die obere Auflage aus Kork nimmt den Lautsprecher auf und leitet Vibrationen in den Isolator ein – getragen von einem höhenverstellbaren Oberbolzen. Darunter sitzt der Druckbolzen mit Neodym-Supermagneten, die sich gegenseitig abstoßen:
Der Oberbolzen schwebt dadurch kontaktfrei über dem Drucktopf, statt starr aufzuliegen. Wie weit er einsinkt, hängt vom aufliegenden Gewicht ab.
Ein Spezialschaumstoff-Pad zwischen Drucktopf und Boden sorgt für zusätzliche Bassreduzierung, die untere Auflage mit Gummi-Granulat wandelt restliche Energie in Wärme um und sichert zudem festen Stand.
System
Ohne Entkopplung von der Aufstellfläche kann ein Teil der mechanischen Energie eines Lautsprechers im System verbleiben und das Klangbild beeinflussen.
Viola soll diesen Effekt verringern und so für einen saubereren, kontrollierteren Klang sorgen. Ein Vergleichsvideo (Spike, Viola, ohne) und Messdaten folgen.